Geschichte

 

1998

Am 7./8. November 1998 trafen sich an der Jugendsession 98 in Aarau mehr als hundert Jugendliche, um sich politisches Gehör zu verschaffen.

Mit dem Ende der Jugendsession wurde aber kein Schlusspunkt gesetzt. Die Idee der aktiven Jugendpolitik, d.h. Politik durch Jugendliche, lebte weiter, unter anderem in der Projektgruppe Jugend und Politik. Sie entstand nach der Jugendsession 98 aus zwei verschiedenen Gruppen, die beide das Ziel eines aargauischen Jugendparlaments vor Augen hatten.

Die eine Gruppe bildete sich aus einem Workshop heraus, die andere war der Fortläufer des OKs der Jugendsession 98.

1999

Nach einigen Einzelsitzungen schlossen sich die beiden Gruppen zur Projektgruppe «Jugend und Politik» zusammen. Sie setzte sich aus zwölf Jugendlichen zwischen 16 und 24 Jahren, aus verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern des Grossen Rates unterschiedlicher Parteien, sowie einer Vertreterin der Verwaltung zusammen. Seit Anfang 1999 wurden nun Pläne, Ideen und Konzepte zur Bildung eines Jugendparlaments ausgearbeitet und diskutiert, bis schliesslich das heutige Bild des juvenat entstand.

2000

Am 25./26. März 2000 startete der juvenat – das Jugendparlament des Kantons Aargau. An der Eröffnungssession im Grossratsgebäude Aarau gründeten die gut 80 Mitglieder unseren Verein und bildeten zahlreiche Arbeitsgruppen.

2001

Der juvenat durfte seinen ersten grossen Anlass durchführen. Das Multi-Kulti-Fest in Aarau war ein voller Erfolg, organisiert von der Arbeitsgruppe Multi-Kulti. Zudem konnte die AG Bildung ihr Staatskundepostulat einreichen.

Zudem wurde das Projekt wähltjunge ins Leben gerufen. Sein Ziel war es, junge Kandidierende bei ihrer Grossratskandidatur zu unterstützen.

2002

In seinem zweiten Jahr durfte der juvenat sein bis anhin grösstes Projekt in Angriff nehmen. Die zehnte JPK (Jugend Parlaments Konferenz) fand in Zusammenarbeit mit dem Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) in Aarau, Baden, Wettingen und Lenzburg statt. Über 100 Jugendparlamentarierinnen durften drei interessante Tage im Rüeblikanton verbringen.

2003

Der ganze Kanton feiert sich mit Rückblicken auf die vergangenen 200 Jahre, Der juvenat dagegen versucht, die Zukunft zu feiern. Und damit die Zukunft feiernswert ist, muss sie so gestaltet werden, wie wir sie uns vorstellen. Zu diesem Zweck beteiligte sich der juvenat mit dem IGLU am Kantonsjubiläum und der Berufsschau in Lenzburg Aus den eingegangenen Wünschen formierte sich die AG Jugendraum, die dem Bedürfnis nach mehr Raum für die Jugend zumindest mit Informationen, wie solcher Raum beschafft werden kann, entgegenkommen will. Da auch 2003 Wahljahr war, ging wähltjunge in die zweite Runde.

2004

Der juvenat hielt im Sommer erstmals eine Session in einer anderen Ecke des Kantons Aargau ab, nämlich Kaiseraugst. Die Idee ist es, einmal jährlich eine auswärtige Session abzuhalten um den Kanton Aargau besser kennen zu lernen. Leider ist Kaiseraugst nicht zentral gelegen, so dass die Session nicht gerade gut besucht war. Die anderen beiden Sessionen fanden wie immer in Aarau statt. Vor allem die Frühlingssession blieb uns als äusserst vielseitig in Erinnerung An der Herbstsession nahmen erstmals eine grössere Anzahl Mitglieder der jungen SVP-Brugg teil.

2005

Der Jugendrat musste sich stark mit der Frage beschäftigen, wie die junge SVP besser im juvenat integriert und zu konstruktiver Arbeit ermuntert werden kann Die Sommersession, die das Ende dieser internen Krise war, wurde mit über 70 Teilnehmenden ein Erfolg. Auch die Herbstsession zum Thema „am Rande der Gesellschaft” war eine sehr gelungene Session. Im Aargau waren im Februar wieder Wahlen angesagt. Wähltjunge ging in die dritte Runde. Mit vielen Podien wurden wiederum junge Kandidaten aller Parteien bekannt gemacht. Erstmals organisierten einige Mitglieder der AG-Polakt die Kulturtage Baden. Diese Benefizkonzerte für ein Jugendparlament im Kosovo waren ein grosser Erfolg, Auch für die folgenden Jahre sind wieder Kulturtage geplant.

2006

An der Frühlingssession wurde zuerst über den Fall M.V. beraten, der an der Herbstsession eine Wahlfälschung begangen hatte. Durch die Güte der Mitglieder (und eine spezielle Wahlklausel) wurde er doch nicht ausgeschlossen. An der Sommersession wurden Lucien Looser und Lukas Aggeler als Ersatz von Rachel Méndez und Christian Friedli in den Jugendrat gewählt.

An der Herbstsession löse Luca Wälty den scheidenden Präsidenten Sebastian Ochsner in einer Kampfwahl gegen Lucien Looser ab.

2007

Vor der Frühlingssession wurde durch die AG Bildung ein Bildungsanlasse zum Bildungskleeblatt durchgeführt. Er konnte als voller Erfolg gewertet werden. An der Frühlingssession kamen leider nur 37 Mitglieder. Im Sommer stattete der juvenat dem Feldschlösschen einen Besuch ab, indem die Sommersession zum Thema „Sucht“ dort stattfand. Der juvenat liess zudem Werbeartikel produzieren. Darunter zu finden sind Kugelschreiber und Schreibblöcke, sowie ein Film zum juvenat.

2010

An der Frühlingssession wurde teils recht emotional über die Zukunft des marodierenden juvenats diskutiert. Der schlechte Zustand zeigte sich recht eindrücklich an den nicht mal mehr dreissig Teilnehmenden. Am meisten kritisiert wurden die geringe bis fehlende Präsenz in der Öffentlichkeit, insbesondere die nicht nachgeführte Website, und die Passivität des Jugendrats. Massnahmen dagegen wurden zusammengetragen und präsentiert. Daraufhin wurde die Arbeitsgruppe Zukunft des juvenat gegründet und der Jugendrat neu gewählt, beide mit dem Auftrag, die wichtigsten Probleme bis zur Herbstsession angepackt zu haben.

Bei den Jugendratsneuwahlen traten Tom Nikolla und Dogukan Özyurt zurück, letzterer aus Protest gegen die Annahme des Minarettverbots. Präsident Burak Akyol kündigte seinen Rücktritt auf kommenden Herbst an, Kassier Laurin Reding auf Sommer. Zusammen mit Besa Ferati stellten sie sich zur Wiederwahl und wurden bestätigt. Die zwei übrigen Jugendräte wurden in Abwesenheit nicht mehr aufgestellt. Neu gewählt wurden Myriam Dannacher, Alois Debrunner, Daniel Ballmer und Gian Bühlmann, der sich auch gerade als Vizepräsident zur Verfügung stellte. Burak Akyol wurde als Präsident bestätigt.

2011

Der juvenat war am Anfang des Jahres durch Inaktivität geprägt. So wurde an der Frühlingssession durch Dimitri Spiess eine Taskforce gegründet. Der juvenat wurde interministisch durch die seschs Mitglieder der Taskforce geführt. Die Taskforce hatte sich das Ziel gesetzt, eine Herbstsession zu organisieren, an der die Leitung des juvenat in die Hände eines neuen Jugendrates gegeben werden sollte. Auch dank der Unterstützung von Ex-Jugendräten, des Beirates und des BKS konnte am 5. November eine erfolgreiche Session organisiert werden, an der über 50 Personen anwesend waren. In das Präsidium wurden Astrid Fretz (Präsidentin) und Mergim Gutaj (Vizepräsident) gewählt. Ausserdem wurden Corina Friedli, Tonja Kaufmann, Nicola Ringele und Remo Wandeler in den Jugendrat gewählt.

2013

Es war das Jahr der Veränderungen. Um den leidenden juvenat zu retten, wurde der Vorstand neu zusammengesetzt und besteht jetzt aus Nicola Ringele (Präsident), Milo Stutz (Vizepräsident und Kassier),  Nina Wettstein (Aktuarin) und Itamar Piller (Kommunikation). Neu heisst der juvenat Jugendparlament Aargau und enthält einen Vorstand aus Vertretern der verschiedenen Jungparteien. Natürlich dürfen auch parteilose beitreten. Ebenfalls findet nur noch eine Session statt, dafür weitere attraktive Veranstaltungen. Wir starten voller Elan und Zuversicht in die Zukunft des Jugendparlaments und hoffen, euch auf diesem Weg mitzunehmen.

2014

Am 08. März fand unsere GV statt. Der offizielle Teil wurde im kleinen Rahmen gestaltet nebst der Jahresrechnung wurde die Statuten Revision und der Vorstand Neugewählt. Nicola Ringele (JCVP) trat als Präsident ab, Nina Wettstein (JBDP), Itamar Piller (junge Grüne) und Milo Stutz (JSVP) wurden bestätigt.  Neugewählt wurden Stefanie Bächer (JCVP) und Alessandra Manzelli (JUSO). Präsident wurde Milo Stutz (JSVP). Nach dem offiziellen Teil stiess eine Delegation der Juso noch zu uns, danach ging man in die Curling Anlage nach Aarau. Nebst den peinlichen Versuchen auf dem Eis gab es noch einen reichhaltigen Apéro zum Abschluss.

Weiter mit den Aktivitäten in diesem Jahr ging es am 04.04. mit einem Besuch in der SRF Arena. Wir waren mit einer 13-köpfigen Delegation vertreten. Das Diskussionsthema war die „Krim-Krise: Neutralität auf dem Prüfstand“ als Gäste waren Roger Köppel, Adrian Amstutz, Doris Fiala, Laurent Goetschel im Ring. Nach dem offiziellen Teil genossen einige von uns noch das Nachtleben in Zürich.

Am 21. Juni fand dann der nächste Anlass statt. Wir konnten 30 Teilnehmer (inkl. Gäste) an der Aargauer Jugendsession begrüssen. Neben angeregten, spannenden Gesprächen zu den Themen Überwachung in der Öffentlichkeit und dem Sparpaket im Bildungssystem. Unsere hochkarätigen Gäste bestehend aus Vertretern des Regierungsrats, Nationalrat, Beirat und Grossrats Mitgliedern begleiteten unsere Teilnehmer in den Diskussionen und gaben dabei wichtige konstruktive Inputs. Am Ende des Tages konnten wir zwei hervorragende Outputs verabschieden.

Zum einen eine Petition zur Steigerung der Medienkompetenz, diese wurde in der Gruppe zur Überwachung erarbeitet und wird in der nächsten Woche eingereicht.

Zum anderen wurde ein öffentlicher Brief in der zweiten Arbeitsgruppe zum Thema „Wie steht die Jugend zum Sparpaket“ erarbeitet.

Der Regierungsrat des Kanton Aargaus antwortete darauf hin in einer Stellungnahme.

Am Samstag 16. August veranstaltete das Jugendparlament Aargau den Seilpark Anlass. Wir konnten dabei nebst der sportlichen Aktivität den jungen politisch noch wenig interessierten Personen das Jugendparlament Aargau näher bringen.

Trotz dem unfreundlichen Wetter konnten wir eine Gruppe von 13 Personen im Seilpark begrüssen ab und zu kahm sogar die Sonne raus.

 

Dieser Anlass wurde uns ermöglicht durch die Finanzielle Unterstützung des Swisslos Fonds des Kanton Aargaus.

Am 6. und 7. September nahm eine Delegation von 13 Personen an den ersten JUPA-Games der Schweiz statt. Es war ein wahrlich gelungener Anlass nebst den zahlreichen sportlichen Aktivitäten (Brennball / Volleyball / Frisbee / Pyramiden / Fussball / etc.) gab es viele Gespräche und neue Kontakte in der ganzen Schweiz. Wir waren mit zwei Teams an der Veranstaltung vertreten und haben uns gut geschlagen. Das erste Team wurde in der gesamt Klassifizierung zweiter und das zweite Aargauer Team letzter.

Das Wochenende war ein gelungener und hervorragender Anlass. Der Gewinner des Anlasses kahm nebst der Ehre auch die Aufgabe zuteil den Anlass nächstes Jahr auszutragen.

Fotos:

 

 

Am 31.10. – 02.11.14 fand in Basel die JPK (Jugendparlaments Konferenz) statt. Der Anlass war rund um Gelungen, neben unzähligen Diskussionen, Workshops & Wortgefechten genossen wir auch hervorragendes Essen und Trinken und zahlreiche eindrückliche Ausflüge. Unsere lieben Freunde aus Basel haben einen hervorragenden Anlass organisiert und sogar den Bundesratspräsident Didier Burkhalter zum Abendessen geladen. Es war absolut hervorragend. Wir waren mit einer Delegation von 6 Personen anwesend und haben es wahrlich genossen.

Fotos:

 

Am 30.11.14 wurde das Jugendparlament Aargau eingeladen am Aargauer Projekt AbstimmungsbeobachterIn teilzunehmen. wir waren mit einer Delegation von 14 Personen anwesend. Uns wurde am frühen morgen bei Kaffee und Gipfeli das allgemeine Wahlsystem erklärt, danach konnten wir in den Gemeinden Rupperswil und Lenzburg sehen, wie dort die Stimmen abgegeben werden und diese anschliessend ausgezählt werden. Anschliessend wurde uns gezeigt wie die Auslandschweizer über das Web abstimmen können und wie dies genau Funktioniert. Zu guter Letzt sahen wir, wo alle Stimmen aus dem Kanton zusammen getragen werden und wie diese Resultate geprüft und verarbeitet werden.

Als krönenden Abschluss gab es noch ein vorzügliches Mittagessen.

 

 

2015

Anfang Jahr (17.01.15) fand in Zusammenarbeit mit dem DSJ der Jugend-Debattiert-Anlass in Aarau Stadt. In denen Jugendliche aus den verschiedensten Deutschschweizer Jugendparlamente gegeneinander antraten.

Die diesjährige DV DSJ fand am 28.03.15 in Schaffhausen statt. Wir waren mit einer kleinen Delegation anwesend und knüpften unter den anderen anwesenden Jugendparlamenten neue Kontakte bei Gesprächen und Ausflügen.

Am 11.04.15 fand die alljährliche GV statt. Neben dem üblichen: Verabschiedung Kasse, Abtretende Vorstandsmitglieder und neu/wieder Wahlen des Vorstandes, gab es am Schluss noch einen kleinen Apéro. Ehrengast wahr Beirat Dieter Egli

 

Die neue Vorstandszusammensetzung 2015 des Jugendparlaments Aargau: Milo Stutz (bisher), Alessandra Manzelli (bisher), Nina Haas (bisher) Narges Amini (neu), Raphael Zimmerli (neu), Claudio Miotti (neu) und Laura Rufer (neu). Nicola Ringele wurde zum Revisoren gewählt. Wir danken Steffi Bächer und Itamar Piller für ihr Engagement im Vorstand 2014.

Am 11.Juni 2015 fand die Ausstellung „Demokratie, von der Guillotine bis zum Like-Button statt“ im Stadtmuseum Aarau statt. Es war sehr informativ und kurzweilig, dabei wurde komplexe Zusammenhänge gut veranschaulicht.

 

Am 5./6.9.2015 fanden die JUPA-Games statt, diesmal bei unseren Freunden in Lausanne. Es wurde wieder gespielt, gekämpft, gefordert, das Wichtigste an Allem war aber der Teamgeist.

 

Am 9.Oktober 2015 hat das Jugendparlament der neuen Arena einen Besuch abgestattet. Es war sehr spannend und neu einmal hinter die Kulissen einer solchen Sendung blicken zu können.

 

Am24.10.2015 fand wieder die Jugendsession Aargau statt, diesmal mit den Themen „Foodwaste“ und „Erhöhung der Stimm- und Wahlbeteiligung“. Maya Bally war der von Seiten der Grossräte als Beirätin anwesend. Es wurde fleissig gearbeitet. Schlussendlich haben wir vier Vorstösse  dem Regierungsrat übergeben:

  • Postulat zum Thema Foodwaste: „Wir fordern den Regierungsrat auf, im Rahmen seiner Möglichkeiten, Massnahmen zu prüfen, um die vermeidbaren Verluste an Lebensmitteln (zu lang gelagerte Lebensmittel, weggeworfene Speisereste oder unnötige Qualitätsnormen wie Unförmigkeit oder abweichende Grösse) im Kanton Aargau bis ins Jahr 2020 um mindestens 20% zu reduzieren.“

  • Motion zum Ausländerstimmrecht: „Der Regierungsrat wird beauftragt, die rechtlichen Grundlagen so auszulegen oder nötigenfalls so anzupassen, dass Ausländer_innen mit Aufenthaltsbewilligung C auf kantonaler und kommunaler Ebene das aktive und passive Wahl- und Stimmrecht erhalten, nachdem sie fünf Jahre im Kanton Aargau wohnhaft gewesen sind.“

  • Motion zum Stimmrechtsalter 16: „Minderjährige Schweizer Staatsbürgerinnen und Staatsbürger können nach Vollendung des 15. Lebensjahres auf Antrag das aktive sowie das passive Wahl- und Stimmrecht auf kantonaler und kommunaler Ebene erhalten. Ein solches Antragsformular wird zusammen mit einer motivierenden Aufforderung zum Wählen im Jahr des 16. Geburtstages von der Gemeinde zugestellt. Sobald das Formular unterschrieben an die Gemeindekanzlei retourniert wurde, tritt das Wahl- und Stimmrecht in Kraft.“

  • Motion zum Stimmzwang: „Bei einer Nichtteilnahme eines wahlberechtigten Einwohners des Kanton Aargaus, an kantonalen, kommunalen sowie nationalen Wahlen und Abstimmungen wird vom Kanton eine Wahlersatzabgabe von 10 CHF, pro verpasstem Wahlgang, erhoben.“

Weitere Infos/Fotos findet Ihr auf Facebook unter https://www.facebook.com/jugendparlament.aargau/.

Am 30.Oktober 2015 fand die JPK in Tenero im Tessin statt.

 

2016

Am 1.Oktober 2016 fand die Aargauer Jugendsession statt, diesmal mit folgenden Themen:

  • Energieffizienz/Energiewende

  • Duales Bildungssystem

  • Mobilität

Daraus wurden in Gruppen Postulate und Motionen ausgearbeitet.

Im Thema Energieffizienz/Energiewende haben wir ein Postulat ausgearbeitet, in dem wir vom Regierungsrat gerne wissen möchten, wie der Stand der Geothermie in Bezug auf die Energiewende aussieht. Wir forderten explizit die Antwort auf die Frage, ob wirklich schon das gesamte Potential ausgeschöpft wird. Ein weitere Fragestellung war, wie der Heimatschutz/Ortsbildschutz im Aargau aussieht in Bezug auf Solarzellen auf dem Dach. Dieses Postulat wurde in der Schlussabstimmung einstimmig angenommen.

Im Thema des Dualen Bildungssystems wurde ein Postulat der Verschärfung der Kanti-Aufnahmeprüfung angenommen. Es soll in Zukunft höhere Anforderungen gelten für das Erreichen einer gymnasialen Ausbildung. Ein zweites Postulat beraf ebenfalls die Kanti in Bezug auf das Repetitionsjahr an der Kanti. Es wurde gefordert, dieses JAhr abzuschaffen. Eine weitere Motion betreffend der Offenlegung aller Lehrlingslöhne wurde hingegen in der Schlussabstimmung abgelehnt.

Im Thema Mobilität wurde eine Interpellation herausgearbeitet. In dieser wollen wir vom Regierungsrat wissen, wie wir das gegenwärtige Verkehrsproblem im Aargau beseitigen wollen. Welche Wege über- oder unterlastet sind. Auch dieser Interpellation wurde einstimmig zugestimmt.

2017

Im Vorstand gab es einige Änderungen. So trat der langjährige Präsident Milo Stutz ab, Präsidentin wurde neu das langjährige Vorstandsmitglied Laura Rufer. Zudem verliessen Joya Kirchhofer und Narges Amini den Vorstand, neu trat Tim Voser ein. Im Laufe des Jahres bekam der Vorstand Zuwachs durch Nico Zobrist, welche als Ersatz für den spontan abtretenden Aurel Gautschi einstieg, und Samuel Hasler. 

Das Jugendparlament startete gleich gross mit einer Veranstaltung zur Energiestrategie 2050, an der bekannte Schweizer Politiker teilnahmen und Easyvote als Kooperationspartner auftrat. Der Anlass wurde ein Erfolg und hat Jung und Alt angelockt. Die Teilnehmer genossen den Event mit anschliessendem Apéro sehr.

Im September wurde in Kooperation mit der Neuen Kantonsschule Aarau ein Event an dieser Kantonsschule zur AHV-Reform durchgeführt. Dieser war Pflicht für die 3.Klassen und wurde in Form einer Podiumsdiskussion mit Jungpolitikern abgehalten.

Im Oktober fand dann die altbekannte Jugendsession statt. Leider waren die Teilnehmerzahlen wiederum rückläufig, was die Teilnehmenden aber nicht daran hinderte qualitativ hochwertige Vorschläge auszuarbeiten. Diese drehten sich um die Themen Sicherheit und Umwelt/Energie.

Im November fand in Kooperation mit Loris Cera und Colin Walder das Speed Debating statt. Es nahmen zwölf Politiker und Politikerinnen aus dem Aargau ein. Der Anlass zählte über 30 Jugendliche und war ein voller Erfolg. Dass die Parteizugehörigkeit ein Geheimnis blieb, sorgte für Spannung, und die Auflösung für so manche Überraschung. Datingkönig wurde Jonas Fricker.

Ende Dezember hatte das Jugendparlament die Möglichkeit das Radiostudio des SRF in Aarau zu besuchen. Es war ein spannender Anlass mit vielen Einblicken.

2018

Das Jahr startete wie immer mit der Generalversammlung. Zwei Tage zuvor veranstaltete das Jugendparlament eine öffentliche Vorstandssitzung, an der Anliegen der Mitglieder eingebracht werden konnten und diese den Vorstand kennenlernen konnten.